GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 29 Jun 2022 10:12:21 +0200 Wed, 29 Jun 2022 10:12:21 +0200 TYPO3 EXT:news news-942 Wed, 29 Jun 2022 09:31:14 +0200 AGAL-Fachtagung: Nachhaltiges Lernen im PASCH-Netz? https://gew-nordhessen.de/home/details/agal-fachtagung-nachhaltiges-lernen-im-pasch-netz 24. AGAL-Fachtagung zur deutschen schulischen Arbeit im Ausland Unterricht mit Deutschlandbezug findet nicht nur an den Deutschen Auslandsschulen statt. Weltweit lernen Schülerinnen und Schüler an fast 2000 Schulen, die zur Partnerschulinitiative PASCH gehören.

Mit großer medialer Aufmerksamkeit wurde die PASCH-Initiative 2008 vom damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen. Heute ist daraus ein Netzwerk entstanden, das Bildungsbiografien mit Deutschlandbezug fördern soll. In diesem Netz treffen Deutschlehrende und -lernende aus vielen Ländern aufeinander. Verschiedene Institutionen wie die ZfA, der PAD, der KMK, der DAAD und die Goethe-Institute sind beteiligt. Die Möglichkeit zum vernetzten Lernen und zur Kooperation gewinnt an Bedeutung. Die Tagung fördert den Austausch zum Thema Lernen im PASCH-Netz anhand von Erfahrungsberichten, mit Expertinnen, Experten und politischen Vertreterinnen und Vertretern.

Anmeldeschluss für die Tagung ist der 15.09.

Anmeldung und weitere Informationen  hier.

Hier findet ihr das Programm zur AGAL-Fachtagung.

Informationen zur Unterstützung von GEW-Mitgliedern bei Kinderbetreuung/Sorgearbeit.

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Aktuelles
news-941 Wed, 22 Jun 2022 10:40:18 +0200 Das Bildungssystem kurz vor dem Platzen https://gew-nordhessen.de/home/details/default-d2b088fc8d Aufruf zur Protestaktion am Obelisken am 13.Juli 2022 16.00-17.30 Uhr  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein weiteres Schuljahr, Semester und KiTa-Jahr unter besonderen Bedingungen geht zu Ende. Fast vergessen sind die Tage, an denen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und die Kolleginnen und Kollegen nur mit Mund-Nasen-Schutz begegneten und das Ritual des Corona-Tests am Morgen uns täglich an die Pandemie erinnerte.Trotzdem bleibt der Ausnahmezustand weiter bestehen. Regelmäßig erfahren wir von positiven Tests in den Bildungseinrichtungen. Die letzten 2,5 Jahre haben bei Lernenden und Lehrenden deutliche Spuren hinterlassen. Dies bestätigt zum Beispiel auch das Schulbarometer für die Lehrkräfte (https://deutsches-schulportal.deunterricht/umfrage-deutsches-schulbarometer/).Die GEW hat immer wieder betont, dass die Pandemie wie ein Brennglas die Probleme der Bildungslandschaft aufzeigt. Das Kultusministerium weist zwar darauf hin, dass mehr Beschäftigte im hessischen Schuldienst arbeiten als je zuvor. Dies ist jedochimmer noch viel zu wenig und zeigt nur, dass endlich umgesetzt wurde, was die GEW schon lange fordert, zum Beispiel, dass sozialpädagogische Kompetenz an den Bildungseinrichtungen dringend benötigt wird und dass es deswegen richtig ist, UBUS-Fachkräfte einzustellen.Trotzdem bleiben die alten Probleme des Bildungssystems bestehen: Die Belastungen für die Lehrenden sind viel zu hoch, da sie zu hohe Lehrverpflichtungen haben. Die Gruppengrößen an den KiTas, Schulen und Hochschulen sind zu groß und die Arbeit wird unter katastrophalen räumlichen Bedingungen geleistet. Auch kann die Digitalisierungdes Bildungswesens nicht „ehrenamtlich“ nebenher mit erledigt werden, sie verlangt professionellen IT-Support. Fluchtbewegungen wie die gerade aus der Ukraine gab es im Jahr 2015 und wird es leider zukünftig immer wieder geben. Die Beschäftigten im Bildungswesen wollen alles tun, damit Kinder und Jugendliche hier in Deutschland integriert werden können. Dafür braucht es zusätzliche Ressourcen, damit das Bildungssystem nicht zum „Platzen“ gebracht wird. Diese und viele weitere Probleme müssen den politisch Verantwortlichen immer wiedervor Augen geführt werden. Dies muss auch als Protest auf der Straße passieren. Dazu rufen wir Euch auf, beteiligt Euch am 13.07.2022 an unserer Protestaktion.

Björn Bening & Carsten Leimbach (Bezirksvorsitzende)

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Handzettel

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Aktuelles
news-940 Fri, 17 Jun 2022 21:24:15 +0200 Eröffnung der Berufsverboteausstellung im Rathaus am 8. Juni 2022 https://gew-nordhessen.de/home/details/eroeffnung-der-berufsverboteausstellung-im-rathaus-am-8-juni-2022 Pressemitteilung Bei der Eröffnungsveranstaltung am 08. Juni im Bürgersaal des Kasseler Rathauses brachten das Magistratsmitglied Hajo Schuy als Vertreter des Kasseler Oberbürgermeisters, die DGB-Regionsvorsitzende Jenny Huschke sowie der GEW Kreisvorsitzende Martin Gertenbach deutlich ihre Unterstützung der vom Berufsverbot Betroffenen zum Ausdruck.

Dr. Thea Holleck, selbst vom Berufsverbot betroffen, klagte in ihrer eindrucksvollen Rede die Einstellungsbehörden an, dass ihr keinerlei konkrete, strafbewehrte Verfehlungen vorgeworfen wurden. „Es reichte die Prognose, also die Vermutung von Verwaltungsbeamten, ich würde mich in Zukunft nicht jederzeit verfassungstreu verhalten“, so waren ihre Worte.
Und sie wies darauf hin, dass sich der Radikalenerlass zwar offiziell gegen linke und rechte ‚Radikale‘ richtete, aber „in Wahrheit wurden jedoch Nazis im Schuldienst geduldet“, wie sie es selbst erlebte.

Mit humorvollen, aber nachdenklich stimmenden Liedern ergänzte der Kasseler Liedermacher Hans Dinant die Veranstaltung.

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Aktuelles
news-939 Tue, 14 Jun 2022 11:19:48 +0200 A 13 Aktion in Frankfurt 14.06.2022 https://gew-nordhessen.de/home/details/a-13-aktion-in-frankfurt-14062022 Forderung: A 13 für hessische Grundschullehrkräfte! Am 13. Juni war Heike Ackermann, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen, in Frankfurt. Dies war die sechste Station der A 13 Tour durch Hessen. Mit Unterstützung des Bezirksverbandes haben wir mit circa 80 Kolleg:innen auf unsere Forderungen aufmerksam gemacht: Eine bessere Besoldung und die Senkung der Pflichtstundenzahl muss für die wertvolle Arbeit der hessischen Grundschullehrkräfte drin sein.

Vielen Dank an die Kolleginnen für die großartige Unterstützung.

Die Reise geht am 13. Juli weiter. Dann treffen wir uns mit Kolleginnen und Kollegen in Darmstadt. Der genaue Treffpunkt und die Uhrzeit wird zeitnah bekannt gegeben.

 

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Grundschule Aktuelles
news-938 Sat, 11 Jun 2022 09:38:12 +0200 Ergebnisse des Schulbarometers sind weiteres Alarmsignal https://gew-nordhessen.de/home/details/ergebnisse-des-schulbarometers-sind-weiteres-alarmsignal GEW Hessen fordert Entlastung für Lehrkräfte! Laut Thilo Hartmann, dem Vorsitzenden der GEW Hessen, sind die heute bekannt gewordenen Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers keine Überraschung: „Laut der Umfrage sind gerade einmal fünf Prozent der Lehrkräfte der Auffassung, dass ihre Arbeitsbelastung angemessen ist. Die starke Überlastung der Lehrkräfte ist ja auch eines der zentralen Ergebnisse unserer Frankfurter Arbeitszeit- und Arbeitsbelastungsstudie aus dem Frühjahr 2020. Und die Situation an den Schulen hat sich durch Corona weiter verschärft. Aus unserer Sicht ist dies schon lange nicht mehr hinnehmbar.“

Leider, so Hartmann weiter, stelle sich das hessische Kultusministerium taub, wenn entsprechende Befunde präsentiert werden: „Ein aktuelles Beispiel sind die Abiturklausuren, die jetzt zum zweiten Mal nach den Osterferien geschrieben worden sind. Wir haben darauf hingewiesen – und dies durch unsere gestern veröffentlichte Erhebung dazu auch belegt –, dass dies zu einer extremen Spitzenbelastung der Gymnasiallehrkräfte führt. Denn schließlich entfallen die Osterferien an Zeitraum für die Korrekturen. Kultusminister Lorz ist das aber offensichtlich egal. Und es ist nicht erkennbar, wie das Kultusministerium endlich verhindern möchte, dass hessische Lehrkräfte erheblich über der eigentlich gesetzlich zulässigen Arbeitszeit beschäftigt sind.“

Hartmann forderte substanzielle Entlastungen für alle hessischen Lehrkräfte. Nur so könne sichergestellt werden, dass in Zukunft wieder ausreichend viele junge Menschen den Beruf der Lehrerin und des Lehrers ergreifen.

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Aktuelles
news-937 Wed, 08 Jun 2022 11:24:21 +0200 Entlastung für schriftliche Abiturprüfungen dringend geboten! https://gew-nordhessen.de/home/details/entlastung-fuer-schriftliche-abiturpruefungen-dringend-geboten Durchschnittliche Korrekturzeit von mehr als 40 Stunden pro Lehrkraft Die GEW Hessen hat auf Basis einer Online-Befragung von mehr als 800 Lehrkräften eine hohe zusätzliche Arbeitsbelastung ermittelt. Dies ist besonders problematisch, da die Abiturprüfungen seit 2021 nach den Osterferien geschrieben werden und die Korrekturen nicht mehr in der unterrichtsfreien Zeit erfolgen können. Die GEW fordert aufgrund der unvertretbar hohen Arbeitsbelastung die Einführung von verbindlichen Korrekturtagen ab dem kommenden Jahr.

Da das Hessische Kultusministerium die zusätzliche Belastung durch die Abiturprüfungen keine Aufmerksamkeit schenken wollte, hat die GEW Hessen die betroffenen Lehrkräfte zur Teilnahme an einer Online-Umfrage aufgefordert. Gefragt wurden Lehrkräfte, die in diesem Jahr Abiturarbeiten korrigierten, nach ihrem Arbeitsaufwand. Im Zeitraum vom 2. bis zum 25. Mai nahmen 830 Lehrkräfte teil. Nach Abzug einer geringen Zahl an nicht vollständig ausgefüllten Umfragen und von extremen Ausreißern und flossen die Antworten von 766 Prüferinnen und Prüfern in die Ergebnisse ein. Abgefragt wurde für die Erst- und Zweitkorrekturen die Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie die durchschnittliche Korrekturzeit pro Klausur. Außerdem sollten die Teilnehmenden Angaben zu ihrem Beschäftigungsumfang, zur durchschnittlichen Zeit von Klausur bis Abgabe und zu durch die Schule gewährter Entlastung machen.

Die Durchschnittswerte sind der Tabelle 1 zu entnehmen. So arbeitet eine Lehrkraft während der dreiwöchigen Korrekturzeit 40 Stunden und 30 Minuten zusätzlich. Bei einer Teilzeit bis 75 Prozent des Stellenumfangs sinkt diese Zahl zwar auf 38Stunden bzw. bei einem Stellenumfang von bis zu 50 Prozent auf 31Stunden und 35 Minuten.  Bezogen auf den Stellenumfang steigt damit die Zusatzbelastung durch die Abiturprüfung: Je geringer der Stellenumfang, desto höher ist die relative Belastung durch die Abiturprüfungen.

Tabelle 1: Mittelwerte und Median*

Stellenumfang

Median

Mittelwert

100%

33:50

40:31

75-100%

32:51

38:01

50-75%

27:00

31:35

* Angaben in Stunden:Minuten.

Auffällig ist auch, dass ein hoher Prozentsatz von Lehrkräften eine überdurchschnittliche Arbeitsbelastung durch die Abiturprüfungen aufweist. So beträgt der zeitliche Aufwand der schriftlichen Abitur-Prüfungen für fast ein Drittel der in Vollzeit (100 Prozent) beschäftigten Lehrkräfte sechs Tage und mehr, für fast jeden fünften sind es sogar 8 Tage und mehr.

Tabelle 2: Anteil der Lehrkräfte mit besonders hohen Belastungen*

 

100%-Stelle

75-100%-Stelle

50-75%-Stelle

6 Tage und mehr

32%

27%

20%

7 Tage und mehr

24%

21%

14%

8 Tage und mehr

19%

19%

10%

* Ein Arbeitstag entspricht 8 Stunden und 12 Minuten (basierend auf einer 41 Stunden-Woche).

Diese Ergebnisse müssen im Zusammenhang mit den Befunden der – von Wissenschaftlern der Universität Göttingen im Auftrag der GEW Hessen durchgeführten – Frankfurter Arbeitszeit- und Arbeitsbelastungsstudie von Lehrkräften gesehen werden (1). Ein zentrales Ergebnis dieser Anfang 2020 durchgeführten Studie war eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 48 Stunden und 27 Minuten pro Vollzeitlehrkraft. Die jetzt erfragten Korrekturzeiten für das Abitur führen zu Spitzenbelastungen weit über das Erträgliche hinaus.

Das hessische Kultusministerium lehnt – anders als die Ministerien in anderen Bundesländern – einheitliche Korrekturtage, die Lehrkräften ausreichend Zeit für die oft aufwändigen Korrekturen ermöglichen würden, bisher ab. Zwar gibt es die Möglichkeit für Schulen, betroffene Lehrkräfte durch die Befreiung von der Teilnahme an Konferenzen von Vertretungsunterricht zu entlasten. Aufgrund des Lehrkräftemangels gelingt es aber an kaum einer Schule, für tatsächliche Entlastung zu sorgen. So betrug die Zahl der durchschnittlich tatsächlich gewährten Entlastung gerade einmal drei Zeitstunden. Andere Bundesländer verfahren hier anders. In Niedersachsen zum Beispiel hat jede Lehrkraft abhängig von der Zahl der zu korrigierenden Abiturprüfungen ein Anrecht auf verbindlich zu gewährende Korrekturtage (2). Zumindest eine vergleichbare Regelung sollte auch in Hessen ab dem kommenden Schuljahr eingeführt werden.


Quellen

(1) Frank Mußmann u.a., Arbeitszeit und Arbeitsbelastung von Lehrkräften an Frankfurter Schulen 2020. Ergebnisbericht, Marburg 2021.

(2) Den Wortlaut des niedersächsischen Erlasses zur Entlastung im Abitur finden Sie hier: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/entlastung-im-abitur-korrekturtage-bei-schriftlichen-abiturarbeiten-und-des-174828.html

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Gymnasien Aktuelles
news-936 Tue, 07 Jun 2022 14:58:00 +0200 Neue Lehrkräfte-Entgeltordnung https://gew-nordhessen.de/home/details/neue-lehrkraefte-entgeltordnung Tarifvertrag zur Eingruppierung von Lehrkräften gilt ab 1.8. HLZ 2022/6: Politische Bildung Am 1. August 2022 tritt die im vergangenen Oktober im Rahmen der Tarifrunde 2021 vereinbarte Lehrkräfte-Entgeltordnung in Kraft. Damit ist dann endlich auch in Hessen die Eingruppierung der Lehrkräfte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen tarifrechtlich geregelt. Statt eines Erlasses („Eingruppierungserlass für Lehrkräfte“), den das Kultusministerium einseitig ändern kann, unterliegt die Lehrkräfte-Eingruppierung im Schulbereich zukünftig dem Zugriff der Tarifvertragsparteien. Das ist aus gewerkschaftlicher Sicht ein wichtiger Fortschritt.

Der Tarifvertrag besteht aus zwei Teilen: Der erste, relativ kurze Teil enthält Vorschriften zum Geltungsbereich, zur Eingruppierung und zur Überleitung der Bestandsbeschäftigten, der zweite Teil, die wesentlich längere Anlage zum TV EGO-L-H, legt die eigentlichen Eingruppierungsmerkmale fest.

Geltungsbereich und Grundsätze der Eingruppierung

Die Eingruppierung der Beschäftigten des Landes Hessen richtet sich grundsätzlich nach den Bestimmungen der §§ 12 bis 14 TV-H und der Entgeltordnung in Anlage A.

§ 12 Satz 1 TV-H bestimmt, dass sich die Eingruppierung der Beschäftigten nach den Tätigkeitsmerkmalen der Entgeltordnung (Anlage A zum TV-H) richtet. Aus der Vorbemerkung Nr. 4 zu allen Teilen der Entgeltordnung in der Fassung vom 1. August 2022 ergibt sich, dass dieser Grundsatz für Lehrkräfte und die im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten des Landes Hessen nur eingeschränkt gilt:

„Die Entgeltordnung gilt nur für die Lehrkräfte, für die in dem Teil II ein besonderes Tätigkeitsmerkmal vereinbart ist. Für Beschäftigte als Lehrkräfte, die unter den Geltungsbereich des § 44 fallen, sowie für im Schuldienst unterrichtsunterstützende Beschäftigte, die unter den Geltungsbereich des § 44a fallen, gelten ausschließlich die Eingruppierungsregelungen der Entgeltordnung für die Lehrkräfte und die im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten (Anlage zum TV EGO-L-H).“

Die Entgeltordnung zum TV-H verweist also nun ausdrücklich auf den TV EGO-L-H und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte und die im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten. § 1 TV EGO-L-H regelt noch einmal den Geltungsbereich:

„Dieser Tarifvertrag gilt für
a) Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen, die unter den Geltungsbereich des § 44 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H) sowie
b) unterrichtsunterstützende Beschäftigte an allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen, die unter den Geltungsbereich des § 44a TV-H fallen.“

Dazu wurde der seit 2010 geltende § 44 TV-H mit Sonderregelungen für Lehrkräfte z. B. zur Arbeitszeit um den § 44a ergänzt, der den Begriff der „im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten“ definiert:
„Unterrichtsunterstützend tätig sind sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und sozialpädagogische Mitarbeiter an Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und an allgemeinen Schulen mit inklusiver Beschulung in diesen Förderschwerpunkten, sozialpädagogische Fachkräfte als unterrichtsbegleitende Unterstützung (UBUS-Beschäftigte) und Beschäftigte im Rahmen der unterrichtsunterstützenden sozialpädagogischen Förderung (USF-Beschäftigte).“

Damit ist diese Beschäftigtengruppe von anderen sozialpädagogischen Beschäftigten in Schulen abgegrenzt, z.B. von Beschäftigten in der Schulsozialarbeit, die allerdings nur in Ausnahmefällen Landesbedienstete sind. Für die Eingruppierung dieser anderen sozialpädagogischen Beschäftigten ist Anlage A Teil II Nr. 19 zum TV-H einschlägig. Bei unterrichtenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, etwa in Vorklassen, handelt es sich um Lehrkräfte, für die § 44 gilt.

In der Niederschriftserklärung Nr. 22b zu § 44a TV-H hat das Land Hessen explizit auf die Richtlinien verwiesen, die für die unterrichtsunterstützenden Beschäftigten an allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen gelten und von der GEW in ausführlichen Handreichungen erläutert wurden.

Da also zwei verschiedene Beschäftigtengruppen durch den TV EGO-L-H erfasst sind, ist auch der Name des Tarifvertrages ziemlich lang: „Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte und die im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten (TV EGO-L-H)“. Wenn im Folgenden verkürzend von der „Lehrkräfte-Entgeltordnung“ oder von „Lehrkräften“ die Rede ist, sind trotzdem alle Berufsgruppen des TV EGO-L-H gemeint.

Überleitung in die neue Entgeltordnung nur auf Antrag

Die neue Entgeltordnung für Lehrkräfte tritt am 1. August 2022 in Kraft. Dadurch gilt sie für alle Lehrkräfte, die am 1. August 2022 oder später in ein Arbeitsverhältnis mit dem Land Hessen eingestellt werden. Ausnahmen für befristet Beschäftigte werden unten dargestellt. Sie gilt zudem für die Beschäftigten, die vor dem 1. August 2022 eingestellt wurden, wenn sich deren Tätigkeit nicht nur vorübergehend ändert.

Für die „Altbeschäftigten“ gelten die neuen Eingruppierungen des TV EGO-L-H allerdings nicht automatisch. Sofern sich aus der neuen Entgeltordnung ein Anspruch auf eine höhere Eingruppierung, Entgeltgruppenzulage oder Anpassungszulage ergibt, müssen sie einen Antrag stellen (§ 29 Abs. 3 TV-H in der Fassung des § 9 TV EGO-L-H). Dieser Antrag kann und muss innerhalb einer Frist von einem Jahr, also bis zum 31. Juli 2023 beim Arbeitgeber ankommen. Hierbei handelt es sich um eine einjährige Ausschlussfrist, ein späterer Antrag ist nicht mehr möglich. Egal aber wann der Antrag innerhalb dieses Jahres gestellt wird: Er wirkt immer auf den 1. August 2022 zurück. Es ist also nicht möglich, den Überleitungszeitpunkt innerhalb der Jahresfrist frei zu wählen. Lehrkräfte und die im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten, deren Arbeitsverhältnis am 1. August 2022 ruht (z.B. wegen Elternzeit), können den Antrag nach Wiederaufnahme der Tätigkeit stellen. Die Frist von einem Jahr beginnt dann am Tag der Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Eine automatische Überleitung gibt es nicht. Dies soll Einbußen ausschließen, die sich aus der neuen Entgeltordnung in folgenden Fällen ergeben könnten:

  • Bei einer generellen Überprüfung könnte sich ergeben, dass einzelne Eingruppierungen irrtümlich zu hoch waren.
  • In Einzelfällen ist die neue Eingruppierung niedriger als im bisherigen Eingruppierungserlass (siehe unten).
  • Die Überleitung erfolgt stufengleich, allerdings beginnt die Stufenlaufzeit in der gleichen Stufe der höheren Entgeltgruppe bei Null. Dies kann zu temporären Nachteilen führen, wenn in nicht allzu weiter Zukunft ein Stufenaufstieg anstehen würde (siehe Kasten „Exspektanzverluste“, Seite 37).

Strukturausgleich für Einstellungen vor 2010

Der Überleitungstarifvertrag (TVÜ-H), mit dem die Beschäftigten einschließlich der Lehrkräfte 2010 aus dem BAT in den TV-H übergeleitet wurden, sah in § 12 für bestimmte Entgeltgruppen und -stufen einen Strukturausgleich vor. Die Fallgruppen und die Dauer der Zahlung wurden in der Anlage 3 des TVÜ-H detailliert aufgelistet. Ein Höhergruppierungsgewinn aus einer neuen Eingruppierung nach der neuen Lehrkräfte-Entgeltordnung oder später aufgrund einer sich ändernden Tätigkeit wird auf den Strukturausgleich angerechnet.

Strukturausgleichszahlungen sind im Bezügenachweis unter Hinweis auf § 12 TVÜ-H ausgewiesen. Sie wurden nach der Überleitung in den TV-H am 1. Januar 2010 auf Dauer, in den meisten Fällen aber temporär begrenzt bezahlt. Die Höhe beträgt zwischen 30 und 110 Euro bei Vollzeittätigkeit.

Bestandsschutz auch für befristet Beschäftigte

Beschäftigungsverhältnisse, die mit dem letzten Unterrichtstag vor Beginn der Sommerferien enden und spätestens am ersten Unterrichtstag nach den Sommerferien befristet oder unbefristet wieder aufgenommen werden, werden eingruppierungstechnisch nicht als Neueinstellungen gewertet. Die Beschäftigten verbleiben in ihrer bisherigen Entgeltgruppe, sofern sich die auszuübende Tätigkeit nicht verändert und sie keinen Antrag auf Höhergruppierung, Anpassungszulage und/oder Entgeltgruppenzulage stellen.

Das ist wichtig für die wenigen Fallgruppen, für die der TV EGO-L-H eine niedrigere Eingruppierung als der bisherige Eingruppierungserlass vorsieht. Das betrifft die Lehrkräfte an Gymnasien und beruflichen Schulen bzw. IGS und KGS ohne Lehramtsbefähigung mit einem wissenschaftlichen Hochschulabschluss, aus dem sich zwei Schulfächer ableiten lassen, die nach dem alten Eingruppierungserlass bis 31. Juli 2022 in der E 13 eingruppiert sind. Diese Lehrkräfte sind nach der Anlage zum TV EGO-L-H ab 1. August 2022 in der EG 12 plus Zulage eingruppiert. Die EG 13  bzw. die EG 12 an Grundschulen ist nach TV EGO-L-H nur noch für Lehrkräfte mit Lehramtsbefähigung vorgesehen. Ist die Unterbrechung zwischen den zwei Arbeitsverhältnissen länger als die Dauer der Sommerferien oder handelt es sich um eine Unterbrechung außerhalb der Sommerferien, dann gilt das neue Arbeitsverhältnis auch eingruppierungstechnisch als Neueinstellung, so dass die Eingruppierungen des TV EGO-L-H angewendet werden.

Eingruppierung nach der Entgeltordnung

Die eigentliche Eingruppierung der Lehrkräfte und der im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten ist in der Anlage zum TV EGO-L-H geregelt. Sie orientiert sich unter anderem mit der Gliederung nach Schulformen am alten hessischen Eingruppierungserlass. Die Eingruppierung richtet sich nach der auszuübenden Tätigkeit und der individuellen, persönlichen Qualifikation der Lehrkraft bzw. der im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten.

Die Systematik der Abschnitte ist uneinheitlich. Die Abschnitte I bis VI gelten für Lehrkräfte nach § 44 TV-H und beziehen sich – anders als von der GEW gefordert - auf unterschiedliche Schulformen. Abschnitt VI für IGS und KGS enthält keine eigenständigen Regelungen und verweist lediglich auf andere Abschnitte. Abschnitt VII regelt die Eingruppierung der Beschäftigten in der Unterrichtsunterstützung (Sozialpädagogische Fachkräfte an Förderschulen, UBUS- und USF-Fachkräfte) und gilt unabhängig von der Schulform.

In der Vorbemerkung Nr. 1 zu allen Abschnitten ist festgelegt, für welche Lehrkräfte bzw. unterrichtsunterstützenden Beschäftigten welche Abschnitte gelten. Die Lehrkraft, die Tätigkeiten aus verschiedenen Abschnitten bzw. Unterabschnitten nicht nur vorübergehend auszuüben hat, ist nach der Tätigkeit eingruppiert, die auf der Grundlage der individuellen Pflichtstundenzahl mindestens zur Hälfte anfällt.  
Die materiellen Veränderungen für die unterschiedlichen Beschäftigtengruppen können im Folgenden nur unvollständig wiedergegeben werden.

Eingruppierung an Grundschulen (Abschnitt I)

Für voll ausgebildete Grundschullehrkräfte mit Lehramt, d.h. mit Erstem und Zweitem Staatsexamen, gilt die sogenannte „Paralleltabelle“. Die zukünftige numerische Eingruppierung nach EG 12 entspricht der der Lehrkräfte im Beamtenverhältnis nach A 12. Daraus ergeben sich aber auch höhere Eingruppierungen für Lehrkräfte an Grundschulen ohne Lehramt: So werden Beschäftigte in der Tätigkeit von Grundschullehrkräften mit einem Ersten Staatsexamen ab dem 1. August in die EG 11 eingruppiert mit einer zusätzlichen  Entgeltgruppenzulage in Höhe des halben Differenzbetrages zur E 12. Solche Entgeltgruppenzulagen schaffen zusätzliche Differenzierungsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Entgeltgruppen und waren bisher im schulischen Tarifbereich nicht vorgesehen. Wegen der „Paralleltabelle“ werden auch Lehrkräfte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung, aus der sich mindestens ein Unterrichtsfach ableiten lässt, höher eingruppiert. Dasselbe gilt für Kunst-, Musik- und Sportlehrkräfte mit Abschluss auf Masterniveau.

Förderschulen und Sekundarstufe I (ohne Gymnasien)

Die Eingruppierung der Beschäftigten an Förderschulen (Abschnitt II) sowie an Hauptschulen, Realschulen, verbundenen Haupt- und Realschulen, Mittelstufenschulen und in der Förderstufe (Abschnitt III) soll zukünftig schrittweise an die Eingruppierung der Lehrkräfte an Gymnasien und beruflichen Schulen angepasst werden.

Für Lehrkräfte mit voller Lehramtsbefähigung ihrer Schulform ist eine solche Anpassung nicht notwendig, da sie bereits jetzt, aber auch zukünftig in der EG 13 eingruppiert sind. Die Lehrkräfte ohne volle Lehramtsbefähigung haben einen Anspruch auf eine Anpassungszulage, die als ein erster Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung vereinbart wurde und deren Höhe die halbe Differenz zum entsprechenden Stufenentgelt der nächst höheren Entgeltgruppe beträgt. Aufgrund der Anpassungszulage kommt es bei einer Vielzahl von Beschäftigten in diesen Schulformen zu günstigeren Eingruppierungen.

Gymnasien und berufliche Schulen

Die Verbesserungen für Lehrkräfte an Gymnasien (Abschnitt IV) und beruflichen Schulen (Abschnitt V) sind überschaubar. Sie betreffen vor allem Beschäftigte in vergleichsweise niedrigen Entgeltgruppen, die längere Zeit im Schuldienst tätig waren und bestimmte Weiterbildungen nachweisen können (siehe „Beschäftigte in Entgeltgruppen für Studierende“).

Für Lehrkräfte mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss und zwei ableitbaren Fächern ist aus systematischen Gründen ab 1. August 2022 statt der EG 13 nur noch die EG 12 (plus halbe Zulage zur EG 13) vorgesehen. Für diese Beschäftigtengruppe gilt aber Bestandsschutz im aktuellen Arbeitsverhältnis für die Dauer der unveränderten Tätigkeit.

Integrierte und Kooperative Gesamtschulen

Lehrkräfte an Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen (Abschnitt VI), die überwiegend in den Jahrgangsstufen 5 bis 13 unterrichten, werden wie entsprechende Lehrkräfte in der Tätigkeit an Gymnasien eingruppiert. Das war zwar nach Einschätzung der GEW bis zum 31. Juli 2022 überwiegende Praxis, der „Eingruppierungserlass“ sah aber für einen überwiegenden Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Eingruppierung an Haupt- und Realschulen als Orientierung vor.

Lehrkräfte in Entgeltgruppen für Studierende

Ein wesentlicher Streitpunkt der Tarifvertragsparteien war die „Mindesteingruppierung“ von Beschäftigten in der Tätigkeit von Lehrkräften, die keine der genannten Voraussetzungen erfüllen und deshalb nach dem bis zum 31. Juli 2022 geltenden Eingruppierungserlass wie Lehramtsstudierende in die Entgeltgruppen 5 oder 6 bzw. an Gymnasien und beruflichen Schulen in die Entgeltgruppen 6 oder 8 eingruppiert waren. Die Anlage zum TV EGO-L-H unterscheidet nun zwischen diesen beiden Gruppen:

  • Beschäftigte, die tatsächlich für ein Lehramt studieren, werden zukünftig nach EG 6 bzw. nach Abschluss der schulpraktischen Studien nach EG 7 eingruppiert (an Gymnasien und beruflichen Schulen EG 7 bzw. EG 8).
  • Beschäftigte, die bisher nur deshalb in EG 5 und EG 6 eingruppiert waren, weil sie keine abgeschlossene pädagogische Ausbildung aufweisen, können – anders als bisher - aufgrund von absolvierten pädagogischen Fortbildungen und einer bestimmten Tätigkeitsdauer höher eingruppiert werden.  Neueinstellungen erfolgen jetzt mindestens in der EG 6 (an Gymnasien und Berufsschulen EG 7), nach fünf Jahren und mit entsprechenden Fortbildungen und Bewährungsnachweis kann schrittweise die EG 9a bzw. an Gymnasien und Berufsschulen die EG 9b erreicht werden. Eine tabellarische Übersicht über die Kriterien „Anzahl der Fortbildungen“ und „Dauer der Tätigkeit“ findet man auf der Homepage der GEW.

Unterbrechungen des Arbeitsverhältnisses während der Sommerferien sind für die Bewertung der Dauer des Arbeitsverhältnisses nach „ganzen Schuljahren“ unschädlich. Der Nachweis schulinterner Fortbildungen, zum Beispiel im Rahmen pädagogischer Tage, kann durch eine schriftliche Erklärung der Schulleitung erbracht werden, aus der der Zeitpunkt und die Dauer der Fortbildung hervorgehen müssen. Auch Fortbildungen außerhalb der Schule werden anerkannt. 

Für Fortbildungen zwischen dem 1. 1. 2010 und dem 31. 7. 2021 (!) genügt eine Erklärung der Schulleitung, dass und in welchem Umfang schulinterne Fortbildungen stattgefunden haben und dass die Lehrkraft zu diesem Zeitpunkt an der Schule beschäftigt war. Für diese Beschäftigten sind Angaben zu den allgemeinpädagogischen und unterrichtsfachbezogenen Anteilen der Fortbildung nicht erforderlich. An dieser Stelle sollten sich auch die Schulpersonalräte einbringen und in Kooperation mit der Schulleitung eine einmalige Aufstellung der schulinternen Weiterbildungen für den genannten Zeitraum zusammentragen, die dann den betroffenen Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden kann.

Diese weiterbildungsabhängigen Eingruppierungen gelten auch für weitere Lehrkräftegruppen (Religions-, Sport- und Sprachlehrkräfte) in bislang niedrigen Eingruppierungen.

Lehrkräfte im herkunftssprachlichen Unterricht (HSU)

Eine höhere Eingruppierung der HSU-Lehrkräfte, bis zuletzt Streitthema der Verhandlungen, konnte nicht erreicht werden. HSU-Lehrkräfte mit einer Fortbildung in Ethik, die dieses Fach zu 25 Prozent auch tatsächlich unterrichten, erhalten eine Zulage in Höhe von 75 Prozent des Differenzbetrags zur gleichen Stufe der nächsthöheren Entgeltgruppe

Sozialpädagogische Unterrichtsunterstützung

Abschnitt VII gilt schulformübergreifend für sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Förderschulen und  für UBUS- und USF-Fachkräfte. In diesen Tätigkeiten wird die Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern sowie vergleichbaren Professionen von EG 8 auf EG 9a angehoben, an Förderschulen auf 9a plus Zulage. Der Abschluss der Zusatzausbildung führt zur Eingruppierung in die EG 9b plus Zulage.

Für Sozialpädagoginnen und -pädagogen bietet der TV EGO-L-H kaum Verbesserungen. Es bleibt bei der Eingruppierung in die EG 10. Darüber hinaus werden hessenweit 16 Stellen für UBUS-Kräfte mit koordinierenden Tätigkeiten und einer Eingruppierung in die EG 11 geschaffen. Die staatliche Anerkennung für Sozialpädagoginnen und -pädagogen und für Absolventinnen und Absolventen vergleichbarer Studiengänge ist ab dem 1. August 2022 nicht mehr erforderlich. Dadurch kommt es zu Verbesserungen für Beschäftigte mit einer pädagogischen oder sozialpädagogischen Ausbildung auf Bachelorniveau, die keine staatliche Anerkennung vorweisen können und die von den Schulämtern bisher oft freihändig in die EG 9b eingruppiert wurden.


Rüdiger Bröhling
Referent der GEW Hessen für Tarif und Besoldung.
 

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Aktuelles
news-926 Fri, 03 Jun 2022 12:44:00 +0200 Ausstellung im Kasseler Rathaus vom 8.-22.Juni 2022 https://gew-nordhessen.de/home/details/ausstellung-im-kasseler-rathaus-vom-8-22juni-2022 Die Ausstellung wird am 8.Juni um 18.00 Uhr im Bürgersaal eröffnet Sie hat ein umfangreiches Begleitprogramm aus Filmvorführungen, Fortbildungen und Führungen durch die Ausstellung mehr Informationen im Flyer

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Aktuelles
news-935 Thu, 26 May 2022 09:37:01 +0200 Veranstaltung zur Einstellung in den Vorbereitungsdienst in Hessen https://gew-nordhessen.de/home/details/veranstaltung-zur-einstellung-in-den-vorbereitungsdienst-in-hessen Universität Kassel - Henschelstr. 2 Raum 1140 Mo., 13. Juni 2022 16:15 - 17:45 Uhr Mit Alexander Kraus (Leiter des Studienseminar Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen in Kassel), Andrea Michel (Mitglied des Hauptpersonalrats Schule im Hessischen Kultusministerium und Lehrerin an der Offenen Schule Waldau in Kassel) und David Redelberger (Lehrer in Baunatal und Sprecher der Jungen GEW Hessen).Wie sind meine Einstellungschancen in den Vorbereitungsdienst in Hessen? Wie komme ich an die Schule meine Wahl? Wie viel verdiene ich? Wie ist das mit der Krankenversicherung? Auf was muss ich noch achten? Wir helfen dir weiter und beraten dich zu allen Fragen, die sich zur Bewerbung und Einstellung in den schulischen  Vorbereitungsdienst in Hessen stellen.

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Hochschule Aktuelles
news-934 Wed, 25 May 2022 15:10:27 +0200 Online-Petition gegen die Benachteiligung von Senioren und Seniorinnen https://gew-nordhessen.de/home/details/online-petition-gegen-die-benachteiligung-von-senioren-und-seniorinnen-1 Jetzt unterschreiben! Die Tarifrunde Hessen (TV-H) hat gute Ergebnisse hervorgebracht. Durch den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen haben Tarifbeschäftigte und Beamt*innen eine Sonderzahlung von bis zu 1.000 Euro erhalten.

Unabhängig von ihrer Funktion und der schwierigen Arbeit der aktiven Kolleg*innen während der Corona-Pandemie, kompensiert diese Sonderzahlung in Wahrheit die lange Zeit bis zur ersten Erhöhung der Bezüge im August 2022.

Versorgungsempfänger*innen sind aber von der Zahlung ausgenommen. Sie haben damit 10 Nullmonate hinzunehmen – und das bei einer Inflation von 3,1 Prozent in 2021 und einer noch höheren Inflationsprognose für 2022. Das ist ein reales Einkommensminus.

Es kann nicht sein, dass Hessen die Kompensation der Nullmonate verweigert. Deshalb unterstützt die gemeinsame Petition der DGB Gewerkschaften und unterzeichnet hier.

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PG Senior_innen Aktuelles